SPORTVEREIN Höhefeld e.V.

... gemeinsam Sport seit 1972 

    Vereins-Chronik des Sportvereins Höhefeld ... Teil 1


In Höhefeld wurde in den Jahren 1936/37 auf Betreiben des bereits verstorbenen Altbürgermeisters Kaspar Gottfried Fiederling, im Wald auf dem "Neuberg",
eine Sportstätte angelegt. Schon bald nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges fanden
sich junge Leute zusammen und gründeten einen Sportverein, in dem von 1946 bis
1951 aktiv Fußball gespielt wurde. Danach löste sich dieser Verein wieder auf.

                                           
                                                      
Diese Bilder entstanden 1948 / 1950

Da die Höhefelder Jugend Anfang der siebziger Jahre wieder vermehrt Interesse
am Sport zeigte, machte man sich schon bald Gedanken über eine erneute Gründung
eines Sportvereines. Schließlich ergriff Artur Deufel die Initiative und lud zu Besprech-
ungen und Versammlungen ein, um eine Vereinsgründung zu organisieren.

Am 17. Juni 1972 fand im Saal des Gasthauses "Zur Rose" die Gründungsversamm-
lung statt, an der ein große Anzahl Höhefelder Bürger teilnahm. Insgesamt erklärten
an diesem Tag 83 Personen ihren Beitritt zu dem neu aus der Taufe gehobenen Verein
und wählten Artur Deufel zum ersten Vorsitzenden; sein Stellvertreter wurde
Dr. Werner Rössy, zum Schriftführer: Ottmar Reif

Dr. Werner Rössy; Artur Deufel; Ottmar Reif ..... Bild: 1998

Der ersten Vorstandschaft des SV Höhefeld gehörten außerdem an: Helmut Hörner;
Otto Seidner; Hermann Hörner; Ottmar Reif; Herbert Rhode sen.; Gerhard Betzel;
Erich Schleßmann; Norbert Spielmann; Erwin Weiß; Heinz Pilsner (Jugendleiter)
und Ingeborg Wießner (Leiterin Damenabteilung).

Bereits wenige Tage später nahm dieses Gremium seine Arbeit auf und begann
mit dem Vereinsaufbau und der Gründung einer Fußballabteilung. Von Überlegungen,
einen ausgedienten Eisenbahnwaggon als Umkleide- und Geräteraum am Sportplatz
aufzustellen, sah man wegen zu hohen Anschaffungskosten ab.

Die Gemeinde Höhefeld stellte die am Ortsrand gelegene Wiese an der
Dreschhalle zur Verfügung und unterstützte den jungen Verein durch
Anschaffung einer Flutlichtanlage und Ballfangzäune. Somit waren für
die Mannschaften eine Trainingsmöglichkeit geschaffen.
Im Juni 1973 führte der SV Höhefeld sein erstes Sportfest mit Pokalturnier in
größerem Rahmen durch. Mit dem Verein ging es nun in den folgenden Jahren
ständig bergauf.

Anfänglich hatte man sich nur mit dem Fußballsport befasst. Dies änderte sich im
Jahr 1975, als etwa 30 Frauen und Mädchen ihr Interesse am Damenturnen zeigten.
Eine Gymnastikgruppe wurde ins Leben gerufen. Sportliche Leiterin wurde
Monika
Hartmannsgruber und Abt.-Leiterin Edith Leiß. Im Februar 1995 feierte die Gruppe
ihr 20-jähriges Bestehen. Beide Leiterinnen begleiteten ihr Amt durchgehend bis
die Damengymnastik im Jahr 2009 - nach 34 Jahren!! - wegen mangelnder Teilnehmer-
zahl eingestellt wurde


1976 wurde eine Kinderturngruppe als neue Vereinssparte in den Verein einge-
gliedert. Erste Betreuerin/Leiterin wurde Margret Diehm.


Da für die Saison 1978/79 in Höhefeld selbst sehr wenig Fußballspieler für die erste
Mannschaft zur Verfügung standen, nahm man Kontakt mit jungen Spielern aus der
Nachbargemeinde Niklashausen auf. Diese machten zur Bedingung, dass die Heim-
spiele in Zukunft auf dem neu angelegten Sportplatz in Niklashausen ausgetragen
würden. Dies kam nicht ungelegen, zumal das alte Höhefelder Sportgelände in
Höhefeld wegen seiner Unebenheit und seiner vielen Steine für sportliche Begeg-
nungen einfach nicht mehr tauglich war.
Nachdem Tore und Ballfangzäune sowie eine Umkleidebaracke errichtet waren, wurde
vom 4.-6. Juli 1980 das Einweihungsfest des Niklashäuser Sportplatzes gefeiert.

Im Oktober 1980 stellte die Ortsverwaltung Höhefeld bei der Stadtverwaltung Wertheim
den Antrag auf Neuanlegung des Sportplatzes am "Neuberg". Nach der Genehmigung
konnte dann bereits im Frühjahr 1981 mit der Planierung und Vergrößerung des alten
Geländes begonnen werden.

Der Versuch, an anderer Stelle Rasen zu züchten, um dann auf dem Sportplatz zu
verlegen, scheiterte aufgrund schlechter Witterungsverhältnisse. Daraufhin musste
der Sportplatz mit Mutterboden bedeckt und neu eingesät werden. Zur Bewässerung
wurden Wasserrohre vom Pumphaus der Lutzenwiesenquelle an der "Zäune" in Eigenleistungen zum Platz verlegt, so dass der SV Höhefeld heute noch über eine funktionstüchtige Wasserversorgung verfügt. Damit konnte auf dem einstmals kiesigen Gelände eine Stätte der Begegnung geschaffen werden. Die Übergabe des neuen Waldsportplatzes erfolgte im Rahmen des Sportfestes vom 15.-18 Juli 1983.

1981 wurde von Jugendleiter Hermann Leiß und anderen Vereinsvertretern eine
Jugendspielgemeinschaft mit dem TSV Kembach gegründet. Insgesamt fünf
Jugendmannschaften konnten damals schon gebildet werden.

Im April 1982 bemühte sich der SV Höhefeld auf Betreiben von Ottmar Reif um
eine ehemalige Schulbaracke, die durch die Stadt Wertheim vergeben wurde.
Darin wollte man ein Sportheim mit Umkleide- und Sanitärräumen einrichten. Ende
1983 wurde die endgültige Genehmigung für den Sportheimbau erteilt, so dass nun
mit den umfangreichen Arbeiten begonnen werden konnte. Vorher hatte man
schon in Eigenarbeit
die öffentlichen Dusch- und Wannenbäder im Kellergeschoss des Höhefelder Kinder-
gartens zu Dusch- und Umkleideräumen umgebaut.

Bei der Jahreshauptversammlung im März 1984 stellten der erste Vorsitzende Artur
Deufel und der Vereinskassierer Helmut Hörner ihr Amt aus altersgründen zur Ver-
fügung. Zu den Nachfolgern wurden Ottmar Reif (Vorsitzender) und Werner Hilgner
( Kassierer) gewählt. Am 30.April 1984 wurden Artur Deufel und Helmut Hörner für ihre
beispielhafte Arbeit gewürdigt und zu Ehrenmitgliedern ernannt.


In der Jahreshauptversammlung 1987 gab Dr. Werner Rössy sein Amt ab. Für ihn
übernahm Hermann Leiß den zweiten Vorsitz im SV Höhefeld.


Vom 12. - 21. Juni 1987 führte der Sportverein Höhefeld die 14. Wertheimer Fußball-
Stadt-meisterschaften durch und feierte sein 15-jähriges Vereinsjubiläum. Bei diesem
Anlass fand auch die Einweihung des neu erbauten Sportheimes statt.
Während der Vorrundenspiele des Turniers begann es bereits heftig zu regnen, so dass zum
Teil auf den Niklashäuser Sportplatz ausgewichen werden musste. Bei den Viertelfinalspielen verschlechterte sich das Wetter zunehmend. Wegen der Unbespielbarkeit der Plätze kam eszu einem Abbruch der Stadtmeisterschaft. Durch die sehr gut besuchten Veranstaltungen im Festzelt blieben dem Verein finanzielle Verluste erspart.

Um den weiteren Spielbetrieb auf dem Waldsportplatz aufrecht zu erhalten, musste noch im gleichen Jahr eine Trainage eingebaut werden, um künftige Wasserschäden zu vermeiden.

In den Jahren 1988 und 1990 war für die Fußballer der I. Mannschaft die sportlich erfolgreichste Zeit, in der man den Aufstieg in die B-Klasse TBB nur knapp verpasste.
Die II. Mannschaft konnte im Jahr 1988 ihre erste Meisterschaft in der Reserverunde mit Anton Arnold als Betreuer feiern. Die zweite Meisterschaft wurde 1993 mit ihrem Coach Walter Dahner errungen.

Im September 1988 wurde die Kinderturngruppe in "Kleine" und "Große" geteilt.
Seit 1976 bis heute waren und sind insgesamt folgende Betreuer/innen tätig:

1976 - 1977 Margret Diehm;   1977 - 1982 Ingrid Deufel;
1982 - 31.12. 2012 Annerose Hörner
2013 - jetzt Julia Kippes u. Katharina Thoma (Gr)
1988 - 1996 Monika Schleßmann (Kl);   1988 - 1996 Birgit Hilgner (Kl);
1991 - 2009 Corina Kuran (Gr);
1996 - 1999 Nicole Stemmler (Kl);   1996 - 2001 Ramona Heppeler (Kl);
1997 - 2006 Daniela Nicklas (Kl);   2003 - 2007 Denise Hörner (Kl);
2004 - 2006 Maria Sührer (Kl);   2006 - 2008 Astrid Kippes (Kl)
2006 - 2008 Yvonne Hilgner (Kl);   2009 - heute Oliver Breuer (Kl)
2010 - heute Katja Migas (Kl);   seit 2012 Katja Weigand (Kl)
seit 2012 Franziska Winkler (Kl)